Fotografie-Tipps mit denen du sofort bessere Fotos machst

Fotografie-Tipps mit denen du sofort bessere Fotos machst

Die 16 besten Tipps und Tricks zum Fotografieren für Anfänger und Hobbyfotografen die einfach bessere Fotos machen wollen.

Endlich habe ich die Zeit gefunden meine Erfahrungen, Fehler und Erkenntnisse als langjähriger Fotograf in Form von Tipps und Tricks zu schreiben. Ich zeige dir hier mit meinen 16 Foto Tipps worauf es wirklich ankommt und geben dir einige Infos und Tipps an die Hand, damit auch du schnell und einfach bessere Fotos machen kannst. Meine Fotografie Tipps sind Anregungen und Erfahrungen, wie du deine Denkweise zum Thema Fotografie anpassen kannst und damit erheblich bessere Fotos erstellst, ohne neue Kameras oder anderes Foto Equipment kaufen zu müssen. Wenn du Fragen oder weiter Tipps hast, schreibe diese doch bitte in meine Kommentare, damit noch weite Fotografie Enthusiasten davon profitieren können.

Und nun viel Spaß beim lesen mit meinen Fotografie Tipps!

1. Das Foto Equipment

Als erstes sei gesagt, das der teuerste Fotoapparat nicht zwingend die schöneren Fotos macht, sondern du als Fotograf! Vergiss also den Gedanken, ich muss jetzt das neueste Kameramodell kaufen, um schöne Fotos machen zu können. Neuere und hochpreisige Kameras können uns das Fotografieren erleichtern, aber die Bilder machst immer noch du als Fotograf.

Anders sieht es da bei Objektiven aus. Hier kann man schon deutliche Unterschiede in der Bildqualität sehen. Wenn du also Geld ausgeben willst, oder kannst, investiere lieber in gute Lichtstarke Objektive als in die Kamera. Die Kamera kann veralten, wogegen du ein gutes Objektiv dein Lebenslang benutzen kannst.

Zum weiterem Foto Equipment darf ein stabiles Stativ nicht fehlen, sowie Filter, ein Staubtuch und Blasebalg, Ersatz Akkus, Fernauslöser und einen Fotorucksack / Tasche. Es gibt natürlich noch viel mehr an Foto Equipment auf dem Markt, aber die aufgezählten Dinge gehören zur Grundausstattung und können später auch noch dazu gekauft werden, falls dir die Fotografie wirklich zusagt.

Wichtig! Kenne deine Kamera und dessen Bedienung. Du musst deine Kamera und die Einstellungen beherrschen. Nimm dir die Zeit und lies auch die Bedienungsanleitung zu deiner Kamera. Lerne die Zusammenhänge von Belichtungszeit, Blende und ISO.

2. Fotografiere einfach und lerne dabei

Das Fotografieren lernst du nur, indem du dich mit deiner Kamera beschäftigst und verschiedene Einstellungen einfach mal testest. Geh raus in die Natur und mache ein paar Fotos damit du mit deinem Fotoapparat vertraut wirst.

3. Fotografiere nicht nur bei besonderen Anlässen

Auch zu Hause im Garten, oder vor der Haustür gibt es viel zu entdecken und zu fotografieren. Schule daher ständig dein Auge nach Motiven. Nimm, wenn es geht, die Kamera überall mit hin. Oftmals sind die schönsten Motive spontane Momente oder tolle Lichtstimmungen die man unterwegs fotografieren kann.

Das Fotografieren lernst du nur, indem du dich mit deiner Kamera beschäftigst

Das Fotografieren lernst du nur, indem du dich mit deiner Kamera beschäftigst

4. Wage dich auch an etwas Neues

Fotografiere nicht immer dasselbe, wie z.B. Landschaften. Fotografiere auch Menschen und Tiere. Frage in deinem Bekanntenkreis, ob du sie fotografieren darfst. Auch Haustiere lassen sich toll in Szene setzen. Fotografiere auch mal Makros oder Detailaufnahmen von Pflanzen und Gegenständen. Spiele mit dem Licht und der Blende um neue Ergebnisse zu bekommen. Probiere dazu auch neue Einstellungen an der Kamera aus. Die Foto Welt ist so vielseitig, als das man nur das gleiche fotografiert. Nur so lernst du deine Kamera und das fotografieren.

5. Hole dir Inspirationen und Ideen

Als Fotograf kommt man auch einmal an einen Punkt, an dem einem die Ideen ausgehen und eine Art Ratlosigkeit eintritt. Hier ist ein guter Ratschlag, den ich selbst auch nutze, andere Fotos anzuschauen! Hole dir neue Anregungen und Inspirationen in diversen Communitys und Netzwerken. Das hilft auch, wenn du etwas fotografieren willst, aber nicht weißt, wie du es angehen sollst. Ich selbst nutze neben Instagram sehr gerne Pinterest. Pinterest ist für mich persönlich die erste Anlaufstelle für Inspirationen in der Fotografie. Hier findest du leicht neue Ideen und kannst dir eine Art Merkliste anlegen mit Bildern die dich ansprechen. Auch sehr gerne nutze ich die Google Bildersuche, auch hier kannst du gute Anregungen finden. Gerade wenn du an einem neuen Ort bist um den optimalsten Standpunkt zu finden, oder wie andere Fotografen das Motiv umgesetzt haben.

6. Versuche Fotos nachzumachen und entwickle dich weiter

Ja, du hast richtig gelesen. Du hast ein aufregendes Foto gesehen, oder der Stil eines Fotografen gefällt dir? Na dann, mach es nach und lerne dabei besser zu werden. Wachse an den Aufgaben und Herausforderungen, um auch so ein schönes Foto zu bekommen. Nutze dabei deine gesammelten Kenntnisse über die Fotografie und füge den Bildern vielleicht deinen eigenen Stil hinzu. Wichtiger als das Foto selbst, ist es einen persönlichen Stil als Fotograf zu finden, von dem du dich von anderen Fotografen abhebst und eine Wiedererkennung erarbeitest.

7. Hol dir Meinungen und Kritiken

Zeige deine Fotos auch in der Öffentlichkeit und deinem Bekanntenkreis, um Meinungen über deine Art der Fotografie zu bekommen. Nimm Lob und Kritik gleichermaßen an. Überdenke gegeben falls bei zu viel Kritiken deinen Stil und wachse daran. Sei ehrlich zu dir selber und rede dir nicht jedes Foto schön, denn auch Misserfolg gehört zum Handwerk. Wichtig ist nur, dass du weiter machst und Freude an der Fotografie hast, denn nicht jede Meinung zu deinen Bildern kommt von guter Fotografen oder Vorbildern. Versuche also niemals, es allen Recht machen zu wollen und für andere zu fotografieren.

8. Fotografiere bei jedem Wetter

Du kennst den Spruch: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung? Das trifft so ähnlich auch auf die Fotografie zu! Bei schönem Wetter und Sonnenschein kann jeder Fotos machen, dabei entstehen die schönen Bilder bei dramatischen Wolken oder Himmel kurz vor einem Gewitter oder Unwetter in der Landschaftsfotografie. Auch dicker Nebel im Wald hat eine ganz besondere Stimmung. Regen, schön, dann fotografiere Regentropfen an Blumen oder die Wassertropfen in einer Pfütze. Vielleicht hast du auch Glück und kannst einen Regenbogen fotografieren. Du siehst also, es gibt keinen Grund nur bei Sonnenschein zu fotografieren.

Fotografiere bei jedem Wetter

Fotografiere bei jedem Wetter

9. Bereite dich vor und erstelle eine To-do-Liste

Der nächste Urlaub, Reise oder Fotowanderung steht an? Gut dass du vorbereitet bist. Erstelle dir eine To-do-Liste mit Orten oder Motiven, die du gerne einmal fotografieren möchtest. Schöne Fotos findest du zu Haufen im Internet und wenn du der Meinung bist, das will ich auch einmal fotografieren, schreib es auf und wenn es soweit ist, hast du immer das passende Motiv vor Augen.

10. Beobachte deine Umgebung mit offenen Augen

Wenn du unterwegs bist, schau dir die Umgebung genauer an, dreh dich auch mal um, oder schau nach oben. In jedem Detail um dich herum kann ein Motiv zum fotografieren stecken. Finde es. Lerne, die Schönheit der Natur ganz neu zu entdecken. Schule dein fotografisches Auge, sei neugierig und aufmerksam. Auch durch den Wechsel der Perspektive entstehen ganz andere Bilder.

11. Lerne die Regeln der Fotografie

Lerne die Regeln mit Belichtungszeit, Blende, ISO der Kamera, der Bildgestaltung / Bildaufbau, führende Linien, Komplementärfarben und was Dreiteilung und Goldener Schnitt ist. Dazu kommt noch die Goldene Stunde und Blaue Stunde. Du siehst, es gibt viel zu lernen. Beschäftige dich damit! Natürlich gibt es auch Umstände um die Regeln der Fotografie als Stilrichtung bewusst zu brechen, aber hier sollte man wissen was man tut und die Regeln vorher auch kennen.

Beispiele:
– Wenn die Sonne lacht, nimm Blende acht
– Offene Blende ergibt unscharfen Hintergrund (Bokeh)
– Zwischen zwölf und drei hat der Fotograf frei, denn in der grellen Mittagssonne, sind die Bilder meist für die Tonne!
– Geschlossene Blende ergibt eine große Schärfentiefe
– Bewegungen mit kurzer Belichtungszeit fotografieren
– Die Goldene und die Blaue Stunde nutzen
– Nicht mit zu hoher ISO-Zahl fotografieren
– Vordergrund macht Bild gesund
– Die richtige Perspektive wählen
– Bilder im RAW-Format fotografieren
– Nimm dir Zeit für jedes Foto

12. Fotografiere auch im RAW-Modus

Auch wenn du dich bis jetzt noch nicht mit Bildbearbeitung beschäftigt hast, solltest du im RAW-Format fotografieren. Früher oder später kommst du um das Thema Bildbearbeitung nicht herum, wenn deine Fotos besser werden sollen. Und dann ärgerst du dich, dass deine ersten Fotos nur im JPG-Format sind. In RAW steckt viel mehr Potenzial um aus deinen Fotos das letzte heraus zu holen.

13. Bewusster fotografieren

Anstatt den kompletten Fotorucksack mitzunehmen, entscheide dich mal bewusst für nur ein Objektiv. Idealerweise für eine Festbrennweite. Mit nur einer Linse bewaffnet bist du gezwungen kreativer zu werden und dich zu bewegen um den idealen Bildausschnitt zu finden. Du schulst so automatisch dein Auge für Details und Perspektiven.

14. Fotografiere dein Hauptmotiv immer auf Augenhöhe

Egal ob Blumen, Pilze, Tiere oder Menschen, fotografiere dein Motiv wenn möglich immer auf Augenhöhe. Lege dich wenn nötig in den Dreck, denn nur so wirken die Fotos spannend und natürlich. Der richtige Blickwinkel kann entscheidend sein für ein gelungenes Foto.

Mach aus deinem Foto ein Kunstwerk

Mach aus deinem Foto ein Kunstwerk

15. Mach aus deinem Foto ein Kunstwerk

Fotografiere so wenig wie möglich Standartszenen und Postkartenmotive, denn die gibt es schon zu tausenden. Außerdem sind solche Bilder meist langweilig, anspruchslos und interessieren den Betrachter nur sehr kurz. Das Internet ist voll mit solchen Bildern und du wärst nur ein weiterer davon. Sei also kreativer und hebe dich von der Masse ab mit deinen Fotos. Egal wie du es anstellst, mache deine Bilder anders. Nutze verschiedene perspektiven, spiele mit der Unschärfe (offene Blende), suche dir den passenden Vordergrund oder rahme dein Motiv ein durch einen Bilderrahmen aus Bäumen, Blätter oder was zur Verfügung steht. Nutze auch schöne oder dramatische Wolken als Hintergrund. Hauptsache du machst dein Hauptmotiv oder Szene für den Bildbetrachter interessant. Um ehrlich zu sein ist das Foto selbst meist nur die halbe Miete, wie man so schön sagt. Um ein Foto richtig wirken zu lassen, gehört nun mal die Bildbearbeitung dazu. Hier kannst du deinem Foto den letzten Schliff verpassen.

16. Fange mit deinen Fotos Emotionen ein und erzähle Geschichten

Richtig gute Fotos müssen nicht technisch perfekt sein, sondern erwecke im Betrachter Interesse und Emotionen. Manche Fotos erzählen auch eine Geschichte und berühren den Betrachter. Dies kann zum Beispiel ein besonderer Gesichtsausdruck eines Menschen in einer gewissen Umgebung sein oder ein zeitgeschichtlicher Moment. Solche Bilder sind in meinen Augen die Königsklasse der Fotografie, da sie nicht alltäglich vorkommen und man dafür einen Blick haben muss.

Mehr zum Thema richtig fotografieren lernen gibt es hier. Der Fotokurs für Anfänger und Hobbyfotografen.

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